Bei der Hashfunktion handelt es sich um einen Algorithmus, der einem elektronisch signierten Dokument einen Hashwert zuordnet. Dieser Hashwert besteht aus einer Zeichenfolge mit einer fest definierten Länge. Beispielsweise kann eine Hashfunktion einen Wert generieren, der wie folgt aussieht „F68F966BB322A4245ACE6A35D58F8F2CD263F89EADD8B16F53ACDDZD868976252F“. Der Klarzeichen eines Dokumentes werden quasi digital zerhackt oder zerstreut. In der Informatik verwendet man auch den Begriff, wenn digitale Technologien mit mathematisch-kryptografischen Verfahren zum Einsatz kommen.
Hashfunktionen verleihen einem mit digital signierten Dokument einen digitalen Fingerabdruck von Daten. Das gleiche digitale Dokument ergibt bei technischer Prüfung immer denselben Hashwert. Die kleinste Änderung des Dokumentes führt zu einem völlig anderen Hashwert. Hashwerte können nicht zur Rekonstruktion von digitalen Dokumenten genutzt werden. Hashfunktionen werden jedoch nicht nur bei E-Signaturen eingesetzt. Auch andere digitale Sicherheitsverfahren z. B. zur Absicherung von gespeicherten Passwörtern oder auch in der Blockchain-Technologie. Die Sicherheit variiert je nach Algorithmus und mit der ständigen Fortentwicklung von Technologien. So können aktuell als sicher geltende technische Verfahren in wenigen Jahren als unsicher gelten, weil es z. B. leistungsfähigere Endgeräte gibt. Zurzeit werden die Verfahren SHA-2 (secure hash algorithm) und SHA-3 als hinreichend sicher eingestuft.
